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Planty – ein Gadget mit ökologischer Botschaft

– Man sollte sich für die Verwendung ökologischer Materialien und deren nachhaltige Verarbeitung entscheiden. Im künstlerischen Bereich übernimmt der Künstler die Rolle eines Vermittlers, und es ist wichtig, dass er die Werte weitergibt, an die er glaubt –…

Lilianna (Elżbieta) Laudy 19 lipca 2022 3 minut czytania
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– Man sollte sich für die Verwendung ökologischer Materialien und deren nachhaltige Verarbeitung entscheiden. Im künstlerischen Bereich übernimmt der Künstler die Rolle eines Vermittlers, und es ist wichtig, dass er die Werte weitergibt, an die er glaubt – meint Anna Eliza Gwiazda, die dem Projekt „plan[ty]“ den ersten Preis im 7R-Wettbewerb „Warehouse of art: Young art for the planet“ in der Kategorie „Öko-Gadget“ verdankt.

Die Designerin hat ein Accessoire aus biologisch abbaubarem Büttenpapier mit Pflanzensamen entworfen, die beim Keimen das Material nach und nach zersetzen.

Von Beginn an, als ich über dieses Projekt nachdachte, ging ich davon aus, dass es kein Gegenstand sein sollte, der mit einem typischen Gadget assoziiert wird – also im Grunde genommen mit etwas Überflüssigem. Das entspricht nicht meiner Philosophie in Bezug auf Design und den Umgang mit Gegenständen. Meiner Meinung nach ist die Interaktion selbst wichtiger als der Aspekt des Besitzes.

Übersetzt von Anna Eliza Gwiazda

Biologisch abbaubares Minilager

Die Künstlerin selbst beschreibt, dass die „Pflanzen“ die Form eines Miniaturmagazins haben, dessen Papierform von der Origami-Technik inspiriert ist. Bei den verwendeten Samen handelt es sich um eine Mischung aus polnischen Wiesenpflanzen, die für ausländische Kunden eine zusätzliche Attraktion darstellen können. Dank der geschaffenen Interaktion verlängert sich die Nutzungsdauer des Gadgets und bindet den Beschenkten in den Wachstumsprozess der Pflanzen ein, wodurch eine Bindung zwischen dem Nutzer und dem Gadget entsteht. Nutzer der „plan[t]“ können drei Seiten der Interaktion sein: der Schenkende, die Beschenkten und die Umwelt.

– Mein Ziel war es, ein Objekt zu entwerfen, das den Beschenkten überdauert. Ich frage mich immer, ob ich in meinen Entwürfen deren ökologische Botschaft richtig zum Ausdruck gebracht habe – erklärt die Gewinnerin des 7R-Wettbewerbs.

Im Ökoräum

Der ökologische Aspekt zeigt sich in jeder Dimension des von Anna Eliza Gwiazda entworfenen Öko-Gadgets. Die Anleitung zum Zusammenbau und zur Pflege der Keimung ist direkt auf die Innenseite der Schachtelwand aufgedruckt, weshalb die „Pflanzen“ keine zusätzliche Verpackung benötigen und flach transportiert sowie gelagert werden können. Auf diese Weise soll die Herstellung des Gadgets selbst einen geringen CO2-Fußabdruck hinterlassen.

– Bei den „Pflanzen“ habe ich mich für Papier entschieden, da es sehr schnell biologisch abbaubar ist. Das Keimen der Samen und das Wachstum der Pflanzen verdeutlichen hingegen den Prozess der Veränderung. Origami wiederum ist nicht nur ein Element der japanischen Kultur – es war in allen Kulturen der Welt präsent, ja, es kommt sogar in der Natur vor und manifestiert sich durch deren mathematische Präzision – meint die Künstlerin.

Pädagogen, die auf den Punkt kommen

Ihrer Meinung nach kommt Designern eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Produkten zu, die im Laufe ihres Lebenszyklus nicht nur den Nutzer, sondern auch die Umwelt beeinflussen.

Man sollte sich für die Verwendung ökologischer Materialien und deren nachhaltige Verarbeitung entscheiden. Im künstlerischen Bereich übernimmt der Künstler auch die Rolle eines Vermittlers, und es ist wichtig, dass er die Werte weitergibt, an die er glaubt. Die Form der Vermittlung hängt dabei von den individuellen Vorlieben ab. Nicht nur Künstler, sondern jeder Mensch sollte Verantwortung für die Welt übernehmen, in der wir leben.

sagt Anna Eliza Gwiazda

Die Künstlerin ist Mitbegründerin der Genossenschaft TakŁadnie und beschäftigt sich beruflich mit der Gestaltung von therapeutischen Einrichtungen und Spielzeug, ist jedoch bestrebt, sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln.

– Vor kurzem habe ich ein Objekt zum Festhalten von Erinnerungen entworfen, so etwas wie ein persönliches Tagebuch. Dabei habe ich mit Therapeuten und Flüchtlingen zusammengearbeitet. Vor kurzem habe ich mich auch daran versucht, Gebrauchsglas zu entwerfen, was für mich eine echte Herausforderung war – sagt die Designerin.

Über den Wettbewerb „Warehouse of Art“

Der 7R-Wettbewerb „Warehouse of art: Young art for the planet“ richtete sich an Studierende und Absolventen der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Das Leitmotiv lautete „Technologie. Ökologie. Mensch. Koexistenz“. Die Wettbewerbsaufgabe bestand darin, ein Designobjekt mit ökologischem Bezug in einer der drei Kategorien zu entwerfen: ein ergonomischer Sitz, ein Wandbild für einen Löschwasserbehälter und ein ökologisches 7R-Gadget. Insgesamt gingen 26 Arbeiten ein. Die Arbeiten der Preisträger sind auf der Website 7rwarehouseofart.pl zu sehen.

Über den Autor

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Lilianna (Elżbieta) Laudy

Lilianna (Elżbieta) Laudy

Marketing- und Digitalmanager

Lilianna Laudy pełni funkcję Digital & Marketing Manager w 7R SA, gdzie odpowiada za rozwój działań digitalowych i marketingowych wspierających widoczność marki, komunikację online…

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