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Ein logistisches Meisterwerk in Sachen Betrieb und Technologie

Eine Halle in guter Lage reicht nicht aus, damit Lagerflächen bei Mietern oder Investoren Anklang finden. Eine gute Anlage und ihr Design sind immer häufiger ein wahres Meisterwerk in Sachen Betrieb und Technik. Was ist…

Lilianna (Elżbieta) Laudy 25 stycznia 2022 4 minut czytania
Dwie osoby pracują nad architekturnymi planami na biurku, wskazując na dokumenty w jasnym biurze konstruktorskim

Eine Halle in guter Lage reicht nicht aus, damit Lagerflächen bei Mietern oder Investoren auf Interesse stoßen. Eine gute Anlage und ihr Entwurf sind zunehmend ein wahres Meisterwerk in Sachen Betrieb und Technologie. Was gilt heute als Vorreiter in der Planung und was stellt eine Herausforderung im Bereich der Lagerimmobilien dar?

Die Nachfrage nach Lagerflächen steigt. Dies liegt auch daran, dass sich die Art und Weise, wie diese Flächen genutzt werden, verändert. Originelle Fassaden, repräsentative Büroräume, mit modernster Technik ausgestattete Hallen, Lösungen, die mitarbeiter-, nachbar- und umweltfreundlicher sind, und sogar Dachterrassen – das sind nur einige Beispiele für die Möglichkeiten, die Lagerflächen bieten und die für Mieter interessant sind. Dies ist auch das Ergebnis immer anspruchsvollerer Kundenanforderungen, sich entwickelnder Pläne, aber auch des innovativen Denkens der Planer sowie wachsender technischer und technologischer Möglichkeiten, darunter unter anderem die Optimierung und Digitalisierung des Planungsprozesses.

Der Schlüssel liegt in der Flexibilität 

Lagerhallen werden je nach Art und Zweck der Fläche unterschiedlich gestaltet. Dank eines guten Planers lassen sich die einzelnen Gebäudetypen je nach aktuellem Bedarf einfach und kostengünstig in andere Arten von Flächen umwandeln.

Ein Designer muss immer mehrere Schritte vorausdenken, die funktionale Raumaufteilung planen und die Möglichkeit berücksichtigen, den Raum in Zukunft umzugestalten oder aufzuteilen

betont Ewa Tomaniak

Architektin 7R

Ein flexibler und optimaler Ansatz zur Erfüllung individueller Anforderungen lässt sich am einfachsten im BTS- (Build-to-Suit) oder BTO- (Build-to-Own) Format umsetzen. Spekulativ errichtete Objekte werden im Bauträgerstandard angeboten – einem Standard, der kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wird. Bei 7R bedeutet dies eine Gebäudehöhe von bis zu 10 m oder bis zu 12 m, eine Bodenbelastbarkeit für Lagerzwecke von 7 t/m² (Logistikparks), 5 t/m² (Objekte vom Typ City Flex) sowie Brandschutz (für Objekte über 4.000 m²) in Form von Rauchabzug und Sprinkleranlagen sowie hydraulische Rampen, Tore auf Erdgeschossebene und Manövrierflächen.

 

Eine weitere Kategorie von Projekten sind solche für Logistikparks und Big-Box-Lager (mit einer bebauten Fläche von bis zu 50.000 m²), Mega-Big-Box-Lager (100.000 m² und mehr) sowie städtische Projekte: Small-Business-Unit-Lager (SBU) mit einer bebauten Fläche von ca. 10.000 m² und City-Logistics-Lager mit einer bebauten Fläche von bis zu 20.000 m². Eine besondere Herausforderung stellen die städtischen Formate dar.

Wenn sich die Objekte an Orten befinden, an denen wenig Platz zur Verfügung steht, die Grundstücksformen ungewöhnlich sind und auf dem Gelände Reste der Infrastruktur vorhanden sind, müssen wir uns mächtig ins Zeug legen, damit ein solches Gebäude letztendlich benutzerfreundlich und leicht umgestaltbar ist.

Übersetzt von Ewa Tomaniak

Zweitens: Zuhören 

Die Notwendigkeit einer flexiblen Planung führt auch dazu, dass sich in der Architektur und im Bauwesen Planungsmethoden durchsetzen, die sich in anderen Geschäftsbereichen bewährt haben, wie z. B. Agile. Dadurch fällt es dem Planer leichter, offen und eng mit allen am Prozess beteiligten Parteien zusammenzuarbeiten, was für das Verständnis und die Anpassung an die Kundenbedürfnisse unerlässlich ist. Diese ändern sich immer schneller, was aktives Zuhören und das Stellen von Fragen erfordert.  – Die Rollen von Designer und Kunde im Designprozess entwickeln sich weiter. Von Anfang an sammeln und tauschen wir Informationen aus, damit diese später auch in den weiteren Phasen, auf der Ausführungsebene, bestmöglich genutzt werden können – sagt Ewa Tomaniak.

Die Notwendigkeit von Transparenz und Interdisziplinarität bei der Planung zeigt sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Mietern, die industrielle Automatisierungstechnik einsetzen. – Ein Lager wird oft de facto zu einer Fabrik: Der Planer muss die technologischen Prozesse der jeweiligen Branche genau verstehen und die daraus resultierenden spezifischen örtlichen Belastungen sowie die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen für das Objekt kennen – erklärt die Expertin von 7R.

Auch die Technologie leistet einen Beitrag. Das BIM-System (Building Information Management) revolutioniert nach und nach den Planungsprozess. Der Kunde kann den Fortschritt der Arbeiten regelmäßig überprüfen, seine Bedürfnisse laufend analysieren und bereits in einer frühen Projektphase Korrekturen vornehmen.   „Es handelt sich gewissermaßen um eine Umkehrung des traditionellen Planungsprozesses, die Zeit- und Kosteneinsparungen, aber auch Einsparungen bei anderen Ressourcen wie beispielsweise Papier ermöglicht und die Anzahl der Besprechungen reduziert “ , betont Ewa Tomaniak.

Die grüne Seite des Magazins 

Im Planungsprozess ist die Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklung von entscheidender Bedeutung – sowohl in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Umwelt, einschließlich des Klimaschutzes. 7R setzt von Beginn der Projektumsetzung an die Vorgaben der sogenannten „grünen Zertifizierungen“ auf einem entsprechend hohen Niveau um: BREEAM mindestens mit der Bewertung „Very Good“.

Das Objekt, einschließlich seines Erscheinungsbildes und der dazugehörigen Infrastruktur, muss auch für die benachbarten Gebäude und Anwohner freundlich und funktional sein

betont Ewa Tomaniak

Dies ist besonders wichtig, beispielsweise bei Logistikparks, die einen großen Teil der lokalen Stadtplanung einnehmen. Auch die Verkehrsanbindung oder ausreichend dimensionierte Rückhaltebecken spielen eine Rolle. Von Bedeutung sind zudem die Modularität der Anlagen und andere ressourcenschonende Lösungen.

Ein Lagerhaus ist nicht einfach nur ein Kasten. Oft verbirgt es komplexe Abläufe, moderne Technologien, umweltfreundliche Lösungen und gute Architektur. Es wird zu einem lebendigen Organismus, der sich – innen wie außen – an die Bedürfnisse einer sich wandelnden Welt anpasst.

Ewa Tomaniak

Architektin 7R

Über den Autor

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Lilianna (Elżbieta) Laudy

Lilianna (Elżbieta) Laudy

Marketing- und Digitalmanager

Lilianna Laudy pełni funkcję Digital & Marketing Manager w 7R SA, gdzie odpowiada za rozwój działań digitalowych i marketingowych wspierających widoczność marki, komunikację online…

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